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TAG DES MEERES #2 by Pyua

Normalerweise schreiben wir unsere Texte selbst, aber die Newsletter von „Pyua – Ecorrect Outerwear“ so informativ ist, machen wir ausnahmsweise mal nur copy&paste. Hier gibt´s viele interessante Infos über den Tag des Meeres und wie man selbst einen Beitrag leisten kann. Lest selbst:
Pyua Newsletter 08.06.2016:

Seinen Ursprung findet er im Erdgipfel am 8. Juni 1992 in Rio de Janeiro. Aber erst seit 2009 wird von den Vereinten Nationen der 8. Juni als Tag des Meeres begangen. An diesem Tag eines jeden Jahres soll somit auf die aktuellen Herausforderungen im Zusammenhang mit den Ozeanen aufmerksam gemacht werden. Denn immerhin sind die Ozeane mit einem Erdoberflächenanteil von 70 % bedeutend für die Ernährungssicherheit, die Gesundheit, für das Klima und als ein kritischer Teil der Biosphäre gesehen.

In Anbetracht dieser Tatsachen möchte man kaum glauben, dass rund 14 Millionen Tonnen Müll jährlich in den Ozeanen landen und der pazifische Müllstrudel, mittlerweile ein Gebiet, größer als Belgien und die Niederlande zusammen, bedeckt.

Viele Leute sind mit großem Engagement dabei, etwas an diesem Zustand zu ändern:
+ Der Musiker Pharrell Williams, welcher das Projekt „Bionic Yarn“, Garn aus Kunststoffmüll, unterstützt.
+ Die Surfrider Foundation Europe, ein Zusammenschluss von Wellenreitern, die mit Strandsäuberungsaktionen weltweit auf das Problem aufmerksam macht.
+ Boyan Slat, der 19-jährige Luft- und Raumfahrttechnik-Student, welcher die Weltmeere mit riesigen schwimmenden Filtern vom Plastikmüll befreien will.
+ Die Initiative „Fishing for Litter“, die kostenlose Industrie-Müllsäcke an Fischer verteilt und außerdem in vielen europäischen Häfen Container zur kostenlosen Entsorgung aufgestellt hat. Teilweise bekommen die Arbeiter sogar Geld für ihren Plastikfang.
+ Ein Projekt „Seabin“ will mit einer entwickelten „Mülltonne“ aus dem Meer Plastik saugen.
+ Es wird an kunststoff- und ölfressenden Mikroben genauso geforscht, wie an
+ Mikroalgen, welche Kohlendioxid sowie Phosphat, Nitrat futtern und Schwermetalle binden.
+ Selbst die Bundesregierung stellt einen Zehn-Punkte-Plan zur Rettung der Meere vor.

An dieser Stelle möchten auch wir sagen: DANKE LEUTE!

Doch all diese Projekte sind nur ein Tropfen auf dem heißen Stein, denn sie sind alle rein ideelle und nicht wirtschaftliche Projekte. In Deutschland bringt eine Tonne Müll lediglich 200 bis 300 Euro.  Umso wichtiger ist es daher, an der Wurzel des Problems anzupacken, an der Vermeidung von Müll.  Ein Beispiel dafür ist unser PYUA-Closed Loop. Es zeigt wie Produkte so hergestellt werden, dass sie komplett als gleichwertige Produkte recyclet werden können.  Sicher ist es kein Zufall, dass der Tag des Meeres genau in die Umweltwoche fällt?!

Klar, dass uns von PYUA diese Tage besonders am Herzen liegen. So stehten wir gerne mit Rat, Tat und Vortrag zur Seite, wo gewünscht. Diese Woche ist unser Geschäftsführer Timo Perschke vom Zentrum für Internationales Design (IDZ) Berlin e.V. und vom Umweltbundesamt (UBA) zur Podiumsdiskussion geladen. Es wird sicher sehr interessant!

Aber was können wir für unsere Meere tun? 
Ganz abgesehen davon, dass natürlich jedes einzelne Teil Plastik das hergestellt wurde, für immer auf unserer Erde „wohnt“ und lediglich recycelt werden kann, sollte man als Verbraucher in Deutschland doch auch den Fokus darauf richten, keinen Müll in anderen Ländern zu verursachen.  Damit ist nicht gemeint, dass man in Italien seine PET-Flasche nicht aus dem Autofenster wirft. Nein, vielmehr sollten wir uns überlegen, in welchem Land und unter welchen Bedingungen unsere Konsumgüter produziert werden.  + Zum Beispiel sollte man bedenken, welcher „Abwassermüll“ im Laufe der Herstellung des „Wunschartikels“ produziert wird und ob dieser in seinem Herstellungsland umweltgerecht entsorgt wird.  + Oder: Entsorgen unsere Urlaubsländer den von uns erzeugten Müll fachgerecht?

..und dann gibt es da noch die vielen kleinen Dinge des Lebens:  Eigene Trinkgefäße, Essbestecke, Menüboxen mitbringen etc.  Spätestens auf unserer Facebook-Seite findest Du viele Partner, welche tausende von Ideen zum Umweltschutz offenbaren.

Die Menschheit weiß bisher weitaus weniger über die Ozeane als über das Universum.  „HOUSTON – WIR HABEN EIN PROBLEM!“

Wir von PYUA wollen uns jedenfalls all die Abenteuer, welche das Meer noch direkt vor unsere Haustüre zu bieten hat, nicht entgehen lassen – und Du?

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Tag des Meeres by Pyua

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